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Nun, im Zuge dessen, dass wir schon einige Häuser besichtigt hatten und eine grobe Vorstellung bekommen haben, wie groß so ein Häuschen sein kann und sollte, haben wir den für uns notwendigen Wohnraum kalkuliert. Wir hatten Beispiele gesehen, in denen man 180qm so verwinkelt zugebaut hat, dass es beengend wirkte; wir hatten Lufträume bewundert, die eher eine Platzverschwendung, vielleicht gerade noch ein Kunstobjekt waren; wir haben Wellness-Oasen-gleiche Schlafzimmer gesehen, die nebenan ein Hühnrstall-gleiches Kinderzimmer hatten ...

Kurz: Wir wollten nicht die gleichen Fehler machen, also erst einmal Fehler identifizieren!

Was ich jedem, der Bauen möchte, an's Herz legen kann, ist der Besuch der Fertighauswelt in Frechen (oder auch anderer Fertighaus-Parks). Als wir das erste Mal da waren, stand für uns auch noch die Option "Wir bauen ein Fertighaus!" im Raum. Aber der Besuch dort ist ja nicht zwangsläufig mit der Unterschrift bei einem Fertighäusle-Bauer verknüpft. So haben wir die dort zu besichtigenden Musterhäuser recht schnell als Inspirationen für unser eigenes Häuschen gesehen und die Räume auf Funktion und Wohlfühl-Klima geprüft. Für mich persönlich war es immer schwer, mir anhand eines Planes die Größe eines Raumes vorzustellen. Klar kann ich mit nem Zollstock umgehen und natürlich weiß ich auch grob, wie groß 12qm sein können... Aber nur, weil alle Möbel reinpassen, fühlt man sich dann wohl? Mit Sicherheit nicht! Also viele, viele Räume betreten und identifizieren, wann man sich wohl fühlt und die Gründe suchen, weshalb man sich nciht wohl fühlt.