Es gibt keinen richtigen Termin für diese Entscheidung, daher wähle ich einfach mal den 1. Januar 2013 als Datum für diesen ersten Eintrag in unseren Blog. Eigentlich gab es längere Zeit zwei Optionen: Kaufen wir eine Bestands-Immobilie oder bauen wir selbst?! Wir durchforsteten also Monate lang alle möglichen Inserate im Netz und in der Zeitung, setzten Bekannte und Verwandte auf freie Grundstücke und zum Verkauf stehende Häuser an, machten uns schlau, wo wir überhaupt hin wollten und was für uns in Frage käme. Wir besichtigten "Scheidungs-Opfer", bewunderten Salzkrusten von ehemals feuchten Kellern, standen in kleinen Gärten, die von den Balkonen des nebenliegenden 5-stöckigen Mehrfamilienhauses wunderbar observiert werden konnten... Hach, was gab es schöne Objekte zu bestaunen.

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Was für ein Haus wollen wir eigentlich bauen? ... Lieber Massiv- oder doch Fertighaus-Bauweise? ... Welchen Energiestandard bevorzugen wir? ... und: Welche Firma beauftragen wir? ... Stemmen wir die Organisation selbst? Engagieren wir einen Bauträger? 
Fragen, die sich sicherlich jeder stellt, der über den Bau eines Hauses nachdenkt. Dadurch, dass sich unsere Grundstückssuche etwas hingezogen hat, haben wir mit vielen Optionen geliebäugelt. Wir hatten keine generelle Abneigung gegen Fertighäuser, hatten aber beide ein besseres Gefühl bei Massivbau. Wenn wir es nun also nicht eilig hatten (schließlich mussten wir unsere Wohnung ja nicht schnell verlassen und auch sonst stand keine Veränderung der Lebenssituation an), warum sollten wir den Zeitvorteil Fertighaus nutzen? Und einen anderen Vorteil sahen wir darin nicht.

Nun, im Zuge dessen, dass wir schon einige Häuser besichtigt hatten und eine grobe Vorstellung bekommen haben, wie groß so ein Häuschen sein kann und sollte, haben wir den für uns notwendigen Wohnraum kalkuliert. Wir hatten Beispiele gesehen, in denen man 180qm so verwinkelt zugebaut hat, dass es beengend wirkte; wir hatten Lufträume bewundert, die eher eine Platzverschwendung, vielleicht gerade noch ein Kunstobjekt waren; wir haben Wellness-Oasen-gleiche Schlafzimmer gesehen, die nebenan ein Hühnrstall-gleiches Kinderzimmer hatten ...

Kurz: Wir wollten nicht die gleichen Fehler machen, also erst einmal Fehler identifizieren!

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Passend zu unserem Grundbedarf (Wie viel Raum braucht der Mensch) haben wir uns auch mit dem Thema beschäftigt, wie sich unser Raumbedarf im Laufe unseres gemeinsamen Lebens ändern wird. Schließlich hört man immer wieder von Häusern, bzw. sieht bei Besichtigungen immer wieder Häuser, die zwar zu ihrer "Höchstbelegzeit" eine vernünftige Größe hatten, aber dann später den Leuten viel zu groß geworden sind.

So haben wir also auch analysiert, wie viel Raum wir beide alleine brauchen (bevor sich Nachwuchs einstellt, aber vor Allem, wenn die potenziellen Kinder wieder aus dem Haus sind. Schließlich ist der Masterplan, die nächsten 50 Jahre in diesem Haus zu bleiben!

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Das beschriebene Grundstück liegt im Erkelenzer Norden. Wir hatten das Wohngebiet eigentlich schon aus der aktiven Suche herausgenommen, weil es schlichtweg keine Grundstücke mehr gab, die nicht entweder total verschnitten oder in zweiter Reihe lagen. Eigentlich hatte ich mich fast schon von dem Gedanken verabschiedet, in Erkelenz selbst ein Grundstück zu finden, dass nicht in einem der frisch aus dem Boden gestampften Wohngebiete lag. Aber dieses kleine Grundstück schien irgendwie bisher allen durch's Raster gefallen zu sein. Hatte man es vergessen? Oder gab es andere Probleme mit dem Grundstück. Mein Misstrauen war geweckt. Warum hat hier noch niemand gebaut?

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