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Zu erwähnende Highlight bei der Haussuche sind wohl das 220qm-Haus, in dem wir nach der Hälfte der Zimmer schon das Gefühl hatten: "Jo, das wäre doch was für uns." Nach 3/4 des Hauses machte ich Marian darauf aufmerksam, dass wir uns ohne Probleme 2 Wochen aus dem Weg gehen könnten ohne uns zu sehen. Als wir durch waren, sah ich vor meinem inneren Auge nur noch die Kosten für eine Putzfrau beziehungsweise "Wer soll das alles sauber halten?"

Resümee der Besichtigung: Wir brauchen auf keinen Fall mehr als die zuerst angestrebten 180qm!

Dann war da noch das Häuschen, das sehr interessant geschnitten und in toller Lage und schön großem Garten mit energetischen Defiziten auf uns wartete. Nach 2-facher Besichtigung wollten wir Infos von einem Profi zu der Sanierbarkeit haben und engagierten einen Architekten. Die 10cm-dünnen Auenwände von außen zu isolieren: Kein Problem! Die Bodenplatte ist nicht isolliert: Kein Problem! Elektro und Wasser... kein Problem! Alles für sich genommen wäre es stemmbar. Aber was für ein Projekt würde uns da erwarten? Jahrelange Baustelle?! Und wenn man schon so viel macht, dann doch auch direkt ideal, oder? Also das ohnehin nicht gut isolierte Satteldach auf der einen Seite des Hauses abnehmen und ein Flachdach drauf. Und dann kam die finanzielle Einschätzung: Mit einer halben Million sind sie dabei! Puh!

Resümee dieser Erfahrung: Selbst ein relativ günstiges Haus aus den 70ern auf energetisch vertretbaren Stand zu bringen, kostet mehr als neu bauen!